Simijalau Nationalpark


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lautstarke Zikade

Beulen durch Tiefflugzikaden

Nahe der Stadt Bintulu liegt der ca. 7000 ha große Similajau Nationalpark. Seit 1978 werden hier seltene Pflanzen und Tiere dieser Küstengegend geschützt. In dem Park befinden sich zahlreiche Küstenabschnitte mit weißen Sandstränden. Neben Gibbons, Nashornvögeln, Stachelschweinen sind hier besonders viele Insekten in den verschiedensten Formen und Farben vertreten. In der Nacht hat man am Fluss gute Chancen Salzwasserkrokodile zu beobachten.

 

Anmeldung und Reservierung
Wir reservierten unsere Unterkunft direkt im Camp. In Kuching ist eine Reservierung ebenfalls möglich.
Anfahrt

 

Similajau erreicht man sehr unkompliziert. In Bintulu wählt man eines der vielen Taxis aus und fährt damit zum nächsten Supermarkt. Hier deckt man sich mit Wasserflaschen und Obst ein. Dann fährt man ca. eine halbe Stunde bis zum Park.
Camp

 

Das Camp im Similajau Nationalpark ist sehr gut ausgestattet. Es liegt direkt am feinen Sandstrand. Man muss sich zwischen Hütten, Herbergen mit jeweils vier Betten und Zelten entscheiden. Wir wohnten in einem Vierbettzimmer.

Reisetagebuch-

aufzeichnungen 

 

 

 

 

 

 

Gestern von Sarikei nach Bintule haben wir fünf Stunden gebraucht. Wir nannten unseren weiß-blauen Borneo-Express FREEZERBUS. Schätzungsweise 10°C. Dafür waren aber die Hühnereier hinter unseren Sitzen nicht faul geworden.  

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Dann der erste ersehnte Moment: Vor uns flog ein Hornbill (Nashornvogel) auf. Mittlerweile haben wir zwei Arten gesehen. Damit hat sich der Besuch des Parkes bereits gelohnt. Um auf die Trails zu kommen, muss man über eine Hängebrücke gehen. Davor ist ein Schild angebracht. "Beware of crocodiles". Der Park besitzt riesige Käfer, Zikaden (gelber Kopf, blauer Rücken u.a.). Diese sind teilweise 10 bis 15 cm lang. Vom Strand aus lassen sich Delphine beobachten.

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Bis vor einer ca. einer Stunde waren wir mit zwei Einheimischen auf Kroko-Suche. Anfangs schien es, als würden wir extrem fündig, aber der letzte Kroko war auch der erste Kroko. Summa summarum haben wir also insgesamt eins Tiere gesehen. Dafür waren die Augen des Krokos aber besonders schön rot. Auf der Fahrt mit dem Boot haben wir ganz viele Weihnachtsbäume gesehen, nur dass es Palmen waren und als Lichterkette Glühwürmchen schwebten. Der große Wagen am Himmel ist falsch rum!!!

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In unserem Zimmer wohnt außer uns Gero, der Gecko, unser Retter vor der Malaria. Unser Moskitonetz versagt bei diesen Doppelstockbetten vollkommen. Um keine überdimensionalen Monsterkäfer im Zimmer zu haben, legen wir eine Decke vor die Türritze.

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Makaken und Gibbons haben uns geweckt. 

 

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Sonnenuntergang Bildbeschreibung2 Fluss Strand
Bildbeschreibung5 Strandabschnitt Bildbeschreibung7 Schild vor Hängebrücke

Bildansichten

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang über dem südchinesischen Meer

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Bildbeschreibung2
In der Kantine arbeiteten sehr freundliche Menschen. Außerdem gab es hier nützliche Utensilien.

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Fluss
An der Färbung des Wassers ist deutlich erkennbar, dass genau hier zwei verschiedene Flüsse aufeinander treffen.

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Strand
An diesem Strand legen auch Meeresschildkröten ihre Eier ab.

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Bildbeschreibung5
Umgestürzte Urwaldriesen und ausgetrocknete Flüsse erlauben ein leichtes Eindringen in das Ökosystem Regenwald.

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Strandabschnitt
unberüherter Strand im Simijalau Nationalpark

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Bildbeschreibung7
Diese kleinen Kugeln entstehen in der Nähe der Krabbenlöcher. Diese filtern aus dem Sand Nährstoffe und drehen dabei ganz viele kleine Kugeln.

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Schild vor Hängebrücke
Vorsicht!

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